Wirtschaftsministerin Seite an Seite mit der Stadt Heidenheim

Die Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (MdL) machte auf Ihrer Reise durch Ost-Württemberg auch in der Stadt Heidenheim Station. Mit Oberbürgermeister Bernhard Ilg tauschte Sie sich über die städtebauliche Erneuerung und das künftige DOCK33 auf dem Gelände der früheren WCM aus.

Blick in die Zukunft des DOCK33-Ministerin mit einer VR-Brille

Dr. Hoffmeister-Kraut zeigte sich bei einer Präsentation im Rathaus beeindruckt davon, wie engagiert die Stadt Heidenheim gleich mehrere Sanierungsgebiete gleichzeitig anpackt. Ilg sicherte ihr zu, die von Land und Bund bereitgestellten Fördermittel ebenso rasch wie wirksam einzusetzen. Es habe sich bewährt, mit öffentlicher Infrastruktur (Straßen und Plätze, Kindergärten und Schulen, Spielplätze und Begegnungsstätten) zu beginnen, weil dann die Hauseigentümer am schnellsten merken, dass es in ihrem Quartier vorangeht.

Zu Fuß erkundete Ministerin und Oberbürgermeister in Begleitung mehrerer Abgeordneter und des Ersten Landesbeamten im Landratsamt Peter Polta das Rathaus-Umfeld und die Hauptstraße vor dem Elmar-Doch-Haus. Die Stadt Heidenheim strebt eine Sanierungssatzung für dieses Quartier an und will dazu beim Land Fördermittel beantragen. Es geht darum, die Aufwertung der öffentlichen Räume parallel mit der dringend erforderlichen Sanierung der Rathaus-Fassade und einer publikumsintensiven Nutzung des Elmar-Doch-Hauses zu verbinden.

Auf dem Weg ins WCM-Areal zeigte Ilg die Stadtbibliothek und das Ploucquet-Areal als gelungene Beispiele für eine erfolgreiche Umwandlung brach gefallener und nicht mehr nutzbarer Flächen und Gebäude. Ähnlich verhält es sich mit dem Schlachthof-Gelände am Eingang zur Oststadt, wo aktuell die Abbrucharbeiten begonnen haben. Derzeit noch als Parkplatz genutzt erweitert das Land mit hoher finanzieller Beteiligung der Stadt und neben anderen Unternehmen vor allem der Firma Voith im Süden des WCM-Areals die Duale Hochschule.

Dr. Hoffmeister-Kraut machte sich auf der Baustelle für das DOCK33 selbst ein Bild davon, was aus den Fördermitteln ihres Ministeriums für den Zweck der Digitalisierung und Förderung vor allem junger Existenzgründer geworden ist. Viele Worte waren gar nicht erforderlich. Während sie im Gebäude umherging, trug sie eine Spezialbrille. Eine solche Virtual-Reality-Brille erweitert die sichtbare Welt um künstlich erzeugte Inhalte, um sich vor Augen zu führen, wie das DOCK33 ab November 2019 in fertigem Zustand aussehen soll.

OB Ilg und Erster Landesbeamter Polta (links) vor dem Rathaus, das zusammen mit dem gesamten Quartier saniert werden soll.
Das Elmar-Doch-Haus (hinten) wird künftig auch für Hochzeiten genutzt.
Das DOCK33 wird derzeit in einem denkmalgeschützten Gebäude neben dem idyllischen Brenzpark eingerichtet.
Freude über den Baufortschritt im DOCK33
Präsentation der gelungenen Beispiele zur städtebaulichen Erneuerung im Rathaus
(12. Juli 2019)

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