Bitte beachten Sie den folgenden Hinweis:
Für das Museum Schloss Hellenstein gelten die normalen Öffnungszeiten. Entsprechend der aktuellen Verordnung der Landesregierung gegen die Ausbreitung des Corona-Virus sind die Besucherzahlen leider begrenzt, um den Mindestabstand von 1,5 Meter zu gewährleisten. Besucher müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen und werden gebeten, die Hinweisschilder sowie die Wegeführung zu beachten. Zum Zwecke der Verfolgung eventueller Infektionsketten ist die Angabe von Kontaktdaten (Vor- und Nachname, Anschrift und Telefonnummer) erforderlich. Diese Daten werden nach vier Wochen gelöscht. Gruppenbesuche sowie Führungen nur nach Voranmeldung. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Museum Schloss Hellenstein

Das Museum Schloss Hellenstein zeigt in mehreren Räumen des um 1600 erbauten "Unteren Schlosses" ausgewählte Stücke aus den Sammlungsbeständen der Historischen Museen der Stadt Heidenheim. Aufgrund von umfangreichen Sanierungsmaßnahmen an der historischen Bausubstanz ist bis auf Weiteres nur die Obervogtei und die Schlosskirche zu besichtigten. Deren Architektur allein ist jedoch einen Besuch wert.

Der Eingangsbereich des Museums befindet sich im ehemaligen Zeughaus, dem Waffenarsenal des auch als Festung dienenden Schlosses. Hier vermitteln Schaukästen einen chronologischen Überblick über die Stadtgeschichte. In diesem Raum finden auch Vorträge statt, die das Museum gemeinsam mit dem Heimat- und Altertumsverein Heidenheim anbietet (s. Veranstaltungsprogramm).

An das Zeughaus schließt sich nach Osten der ehemalige herzogliche Leibstall an, dessen Kreuzgratgewölbe vier toskanische Säulen tragen. Dieser Raum wird heute für kleine Sonderausstellungen zur Stadtgeschichte genutzt. Vorbereitet wird zur Zeit die Kabinettausstellung "Aus aller Herren Länder - alte Sammlung, neu entdeckt", die ab der Saison 2021 zu sehen sein wird.

Den westlichen Abschluss des "Unteren Schlosses" bildet die Schlosskirche, die bereits von außen durch ihre Fassadengestaltung im gotischen Stil erkennbar ist. In ihrem Inneren wird diese altprotestantische Saalkirche durch umlaufende Emporen geprägt, die auf toskanischen Säulen ruhen und mit  Stuckkassetten sowie Brüstungsreliefs verziert sind. Der zweistöckige Chor im Norden des querrechteckigen Kirchensaals weist ein Scheingewölbe in Form filigraner Stuckrippennetze auf.  Die Schlosskirche bildet die passende Umgebung für die Präsentation der Museumsabteilung "Kirchenkunst im Kirchenraum". Im Erdgeschoss zeigt diese die spätgotischen und barocken Plastiken sowie Gemälde der Thea-Voith-Sammlung, die aus Niederösterreich und Süddeutschland stammen. Unter den qualitätvollen Kunstwerken ist besonders die Steinguss-Pietà von ca. 1410 hervorzuheben. Ergänzt wird die Thea-Voith-Sammlung von sakralen Gemälden und Figuren des Spätbarocks aus der Region. Die Schlosskirche mit ihrer hervorragenden Akustik bildet während der Saison den stimmungsvollen Rahmen für die Konzertreihe "Museumsmusik" (s. Veranstaltungsprogramm).

Über eine Wendeltreppe ist über die Schlosskirche und deren Empore der Obervogteisaal zu erreichen. Hier ist zur Zeit das Naturtheater Heidenheim mit seiner Ausstellung "100 Jahre in 100 Exponaten" zu sehen.

Eintrittspreise

  • Erwachsene: 1,50 €
  • Erwachsene in Gruppen (ab 10 Pers.) pro Person: 1,00 €
  • Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre): 0,50 €
  • Mitglieder des Heimat- und Altertumsvereins Heidenheim: frei
  • Führungsgebühr Ausstellung "Aus aller Herren Länder ..." auf Anfrage

Museumspass

  • Erwachsene: 2,50 €
  • Erwachsene in Gruppen (ab 10 Pers.) pro Person: 1,50 €
  • Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre): 0,80 €
  • Zusätzliche Führungsgebühr pro Gruppe (max. 25 Pers.) und angefangene Stunde: 35,00 €

Veröffentlichungen

  • Ausstellungskatalog "Kirchenkunst im Kirchenraum" 2,00 €

Lichtbildervortrag - 22. Oktober 2020 - 19:30 Uhr

175 Jahre Eisenbahn in Württemberg
Uwe Siedentop, Heidenheim

Vor 175 Jahren, am 22. Oktober 1845, wurde im damaligen Württemberg die erste Eisenbahn zwischen Cannstatt und Untertürkheim eröffnet. Schlag auf Schlag folgten weitere Streckenabschnitte und mit Fertigstellung der Geislinger Steige konnte die Hauptbahn Heilbronn–Stuttgart–Ulm–Friedrichshafen durchgehend befahren werden.
Es dauerte 10 Jahre, bis sich die damalige Regierung entschließen konnte, weitere Eisenbahnen zu bauen. Dann ging es aber rasant nach oben: Bis 1890 war dann das bis heute fast unverändert bestehende Hauptbahnnetz fertig gestellt.
Dann folgte ein Verkehrsaufschwung und die bestehenden Anlagen mussten ausgebaut und vergrößert werden.
Ein jähes Ende bereitete der Erste Weltkrieg der württembergischen Eisenbahn: Heruntergewirtschaftet und durch Reparationszahlungen geschwächt, wurde sie vor 100 Jahren nach 75 Jahren eigenwirtschaftlichen Arbeitens am 1. April 1920 an das Deutsche Reich verkauft.
 
Eintritt (Abendkasse):
3 EUR; Mitglied HAV 1 EUR

Aufgrund der aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Daher ist eine Anmeldung unter Telefon 07321-327 4710 oder museen@heidenheim.de unter Angabe von Kontaktdaten (Vor- und Nachname, Anschrift, Telefonnummer) zum Zwecke der Verfolgung eventueller Infektionsketten erforderlich. Diese Daten werden nach 30 Tagen vernichtet. Beim Betreten und Verlassen des Museums besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Abendkasse.

Ort: Museum Schloss Hellenstein, Zeughaus
Veranstalter: Historische Museen und Heimat- und Altertumsverein

Kontakt

Historische Museen & Archiv
Grabenstraße 15
89522 Heidenheim an der Brenz
Tel.: 07321 327-4710

Das Museum ist während der Öffnungszeiten unter der Telefonnummer (0 73 21) 433 81 zu erreichen.

Standort

Museum Schloss Hellenstein
Schloss Hellenstein
89522 Heidenheim

Öffnungszeiten

Museum Schloss Hellenstein  
Geöffnet von 1. April - 31. Oktober
Dienstag bis Samstag 11:00 - 16:00 Uhr
Sonn- und Feiertage 11.00 - 17.00 Uhr